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Fahrtenbuch-Vorlage zum Ausdrucken

Fahrtenbuch-Bögen als PDF – mit allen Pflichtangaben, Kilometer-Übertrag von Blatt zu Blatt und fortlaufender Nummerierung. Dazu die Rechnung, die wirklich zählt: 1-Prozent-Regel oder Fahrtenbuch – was kostet dich weniger? Kostenlos, ohne Anmeldung.

✓ Alle Pflichtangaben ✓ Kilometer-Übertrag ✓ Methodenvergleich ✓ Daten bleiben im Browser
Warum es hier bewusst keinen Tippmodus gibt. Ein Fahrtenbuch muss zeitnah und in geschlossener Form geführt werden. Der Bundesfinanzhof erkennt Tabellenkalkulationen nicht an, weil sich Einträge spurlos ändern lassen – und Eintragungen, die nur ein- bis zweimal im Monat nachgetragen werden, gelten nicht mehr als zeitnah. Ein Werkzeug, in das du einen Monat lang tippst und am Ende druckst, würde dir also genau das Fahrtenbuch bauen, das das Finanzamt später verwirft. Deshalb gibt es hier den Bogen zum Ausfüllen mit der Hand – direkt nach der Fahrt. Und darunter die Auswertung, die du am Jahresende ganz legitim rechnen darfst.
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Auswertung: 1-Prozent-Regel oder Fahrtenbuch?

Diese Rechnung darfst du am Jahresende ganz normal digital machen – sie ist eine Auswertung deiner handschriftlichen Aufzeichnungen, nicht das Fahrtenbuch selbst.

Dein Fahrzeug
Deine Kilometer im Jahr
Trag Bruttolistenpreis, Gesamtkosten und deine Kilometer ein – dann rechne ich beide Methoden gegeneinander.

Was hier bewusst fehlt: Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte werden in beiden Methoden gesondert behandelt – bei der 1-Prozent-Regel über den 0,03-Prozent-Zuschlag, beim Fahrtenbuch über die Begrenzung auf die Entfernungspauschale. Das hängt so stark am Einzelfall, dass eine Überschlagsrechnung hier mehr schadet als nützt. Je länger dein Arbeitsweg, desto stärker verschiebt sich das Ergebnis zugunsten des Fahrtenbuchs. Diesen Teil mit dem Steuerberater rechnen.

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Kurz gesagt

Ein Fahrtenbuch lohnt sich, wenn dein privater Anteil klein ist oder das Auto teuer in der Liste, aber günstig im Unterhalt war – denn die 1-Prozent-Regel rechnet stur mit dem Neupreis, auch bei einem zehn Jahre alten Wagen. Es lohnt sich nicht, wenn du den Aufwand nicht durchhältst: Ein unvollständiges Fahrtenbuch ist wertlos, das Finanzamt wendet dann die 1-Prozent-Regel an – rückwirkend fürs ganze Jahr.

Die sieben Pflichtangaben je Fahrt

Für jede betriebliche Fahrt gehören diese Angaben ins Buch – der gedruckte Bogen hat für jede eine eigene Spalte:

  1. Datum der Fahrt
  2. Kilometerstand zu Beginn
  3. Kilometerstand am Ende
  4. Gefahrene Kilometer
  5. Reiseziel – Ort und Straße, nicht nur „Kundenbesuch“
  6. Reisezweck – konkret, etwa „Angebotsübergabe Umbau Ladenlokal“
  7. Aufgesuchter Geschäftspartner – mit Namen

Für Privatfahrten genügt die Angabe der gefahrenen Kilometer, für Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb ein entsprechender Vermerk. Deshalb hat der Bogen eine schmale Spalte „Art“ mit den Kürzeln B (betrieblich), P (privat) und W (Wohnung–Betrieb).

Ein Umweg gehört dokumentiert, sonst passen Kilometerstand und Route nicht zusammen – und eine Route, die rechnerisch nicht aufgeht, ist einer der häufigsten Gründe für die Verwerfung.

Der teuerste Irrtum

Ein Fahrtenbuch ist entweder ordnungsgemäß oder es existiert steuerlich nicht. Es gibt kein „fast richtig“. Erkennt das Finanzamt es nicht an, gilt für das gesamte Jahr die 1-Prozent-Regel – auch dann, wenn du elf Monate lang sauber geführt hast. Bei einem Wagen mit 50.000 € Listenpreis sind das allein für die Privatnutzung 6.000 € Nutzungswert im Jahr, die du dann versteuerst.

Warum Excel hier ausscheidet – und Papier nicht

Beim Kassenbuch ist eine Tabellenkalkulation riskant. Beim Fahrtenbuch ist sie erledigt: Der Bundesfinanzhof verlangt eine geschlossene Form, in der nachträgliche Änderungen entweder technisch ausgeschlossen oder in ihrer Reichweite in der Datei selbst dokumentiert sind. Genau das leistet eine Tabelle nicht – jede Zelle lässt sich spurlos überschreiben.

Damit bleiben praktisch drei Wege:

WegAnerkannt?Haken
Gebundenes Buch oder gehefteter Ausdruck, handschriftlichJa – der klassische WegDisziplin: Eintrag direkt nach der Fahrt, dokumentenechter Stift, Korrekturen nur durchstreichen.
Elektronisches Fahrtenbuch (App oder Stecker im Fahrzeug)Ja, wenn nachträgliche Änderungen ausgeschlossen oder protokolliert sindKostet laufend Geld. Die Werbeaussage „finanzamtkonform“ ersetzt keine Prüfung der Funktionsweise.
Excel, Word, Notizen-AppNeinSpurlos änderbar. Wird regelmäßig verworfen.

Der ausgedruckte Bogen von dieser Seite ist der erste Weg: ausdrucken, abheften oder binden, mit der Hand ausfüllen. Die fortlaufende Blattnummerierung und der Kilometer-Übertrag von Blatt zu Blatt sind genau dafür da – sie machen sichtbar, wenn ein Blatt fehlt.

Wann sich der Aufwand rechnet

Die 1-Prozent-Regel ist bequem, aber sie kennt nur eine Zahl: den Bruttolistenpreis im Zeitpunkt der Erstzulassung. Was das Auto heute wert ist, was es im Unterhalt kostet und wie wenig du privat fährst, spielt keine Rolle. Daraus ergeben sich die Fälle, in denen sich das Fahrtenbuch lohnt:

Umgekehrt gilt: Bei einem reinen E-Auto bis 100.000 € Listenpreis sinkt die Bemessung auf 0,25 Prozent. Damit wird die Pauschale so günstig, dass sich der Aufwand eines Fahrtenbuchs oft nicht mehr lohnt. Genau das rechnet die Auswertung oben für deinen Fall aus.

Und eine Grundvoraussetzung: Liegt die betriebliche Nutzung über 50 Prozent, gehört das Fahrzeug zum notwendigen Betriebsvermögen – erst dann stellt sich die Frage nach der Bewertungsmethode überhaupt in dieser Form. Die Einzelheiten dazu stehen im Ratgeber.

Was dieses Werkzeug nicht leisten kann

Vertiefung im Ratgeber

Die 50-Prozent-Grenze, Betriebsvermögen und die 0,03-Prozent-Falle im Zusammenhang: Auto absetzen als Selbstständiger →

Häufige Fragen

Darf ich ein Fahrtenbuch mit Excel führen?

Nein. Der Bundesfinanzhof verlangt eine geschlossene Form: Nachträgliche Änderungen müssen technisch ausgeschlossen oder in ihrer Reichweite in der Datei selbst dokumentiert sein. Eine Tabellenkalkulation erfüllt das nicht, weil sich jede Zelle spurlos überschreiben lässt. Excel-Fahrtenbücher werden regelmäßig nicht anerkannt.

Was heißt „zeitnah führen“ konkret?

Der Eintrag gehört unmittelbar nach Abschluss der Fahrt ins Buch. Werden die Fahrten nur ein- bis zweimal im Monat nachgetragen, gilt das Fahrtenbuch nicht mehr als zeitnah geführt – und damit als nicht ordnungsgemäß.

Welche Angaben braucht jede Fahrt?

Datum, Kilometerstand zu Beginn und am Ende, die gefahrenen Kilometer, das Reiseziel mit Ort und Straße, den konkreten Reisezweck und den aufgesuchten Geschäftspartner mit Namen. Bei Privatfahrten genügen die gefahrenen Kilometer, Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb werden entsprechend vermerkt. Umwege müssen dokumentiert werden.

Was passiert, wenn das Finanzamt mein Fahrtenbuch verwirft?

Dann gilt für das gesamte Jahr die 1-Prozent-Regel, auch wenn nur ein Teil des Jahres lückenhaft war. Ein Fahrtenbuch ist entweder ordnungsgemäß oder steuerlich nicht vorhanden – ein Mittelweg existiert nicht.

Wie hoch ist die Pauschale bei einem Elektroauto?

Bei reinen Elektrofahrzeugen wird nur ein Viertel des Bruttolistenpreises angesetzt, die Bemessung sinkt also auf 0,25 Prozent monatlich. Die dafür maßgebliche Preisgrenze wurde von 70.000 auf 100.000 Euro angehoben; oberhalb der Grenze und bei begünstigten Hybriden gelten 0,5 Prozent. Welche Grenze für dein Fahrzeug gilt, hängt auch vom Anschaffungszeitpunkt ab – das bitte im Einzelfall prüfen lassen.

Kann ich zwischen 1-Prozent-Regel und Fahrtenbuch jährlich wechseln?

Die Methode wird für ein Fahrzeug einheitlich für das Wirtschaftsjahr gewählt; ein Wechsel während des laufenden Jahres für dasselbe Fahrzeug ist nicht möglich. Wer wechseln will, plant das also zum Jahresbeginn – und muss das Fahrtenbuch dann von Anfang an lückenlos führen.

Ist diese Fahrtenbuch-Vorlage kostenlos?

Ja, vollständig kostenlos und ohne Anmeldung. Deine Eingaben bleiben in deinem Browser, es wird nichts an einen Server gesendet. Die PDF entsteht lokal über den Druckdialog deines Browsers.

Hinweis: Diese Vorlage und die Erläuterungen zur Fahrtenbuchmethode, zur 1-Prozent-Regel und zur Bewertung von Elektrofahrzeugen sind allgemeine Informationen und keine Steuerberatung im Sinne des Steuerberatungsgesetzes. Ob ein Fahrzeug zum Betriebsvermögen gehört, welche Methode in deinem Fall günstiger ist, wie Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte zu behandeln sind und welche Preisgrenze für dein Elektrofahrzeug gilt, hängt vom Einzelfall und vom Anschaffungszeitpunkt ab – das gehört in die Hand eines Steuerberaters. Die Auswertung auf dieser Seite vergleicht Bemessungsgrundlagen und ersetzt keine Steuerberechnung.
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