Geschäftskonto für Selbstständige: FINOM, Qonto, FYRST & Vivid im Vergleich
Ein „bestes“ Geschäftskonto gibt es nicht — es gibt nur eines, das zu deinem Alltag passt. Die drei Fragen, die die Entscheidung fast immer vorwegnehmen: Nimmst du regelmäßig Bargeld ein? Willst du deine Rechnungen im Konto schreiben statt in einem zweiten Tool? Und arbeitest du allein oder mit einem Team? Genau danach ist dieser Vergleich sortiert.
Schnellüberblick — in 20 Sekunden
Wenn du nicht viel lesen willst: Hier steht alles, was du zum Entscheiden brauchst. Der Rest der Seite ist Detailarbeit für alle, die es genau wissen wollen.
FINOM — wenn du Konto und Rechnungsstellung in einem Tool willst, ohne Grundgebühr.
Qonto — wenn dein Steuerberater DATEV nutzt oder du irgendwann ein Team hast.
FYRST — wenn du Bargeld einzahlen musst. Das können die anderen drei nicht verlässlich.
Vivid Business — wenn du dein Geld in viele Unterkonten sortieren willst (Steuerrücklage, Projekte, laufende Kosten).
Die kompakte Tabelle
| Das Wichtigste | FINOM | Qonto | FYRST | Vivid Business |
|---|---|---|---|---|
| Kostenloser Tarif | ✅ „Solo“ | ✅ „Starter“ | ✅ „BASE“* | ✅ „Free Start“ |
| Preis-Einstieg bezahlt | ab ca. 8,99 € netto | ab 9 € | 10 € | ab ca. 7–9 € |
| Deutsche IBAN | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ |
| Bargeld einzahlen | ❌ | ❌ | ✅ gegen Gebühr | ⚠️ unklar |
| Rechnungen im Konto | ✅ | ✅ | ❌ | ✅ je nach Tarif |
| Buchhaltung/DATEV | ✅ breit | ✅ in allen Tarifen | Zusatzoption | ✅ DATEV |
* FYRST BASE: 0 € für natürliche Personen (Freiberufler, Einzelunternehmer, Gewerbetreibende) — für juristische Personen nach einer Startphase 6 €/Monat. Alle Angaben Stand Juli 2026, gerundet, ohne Aktionen; FINOM und Qonto weisen netto aus. Die ausführliche Tabelle mit allen Kriterien steht weiter unten.
Die Kurzentscheidung — etwas ausführlicher
Du nimmst regelmäßig Bargeld ein (Handwerk, Praxis, Gastro, Markt)?
→ FYRST. Als einziges der vier gehört es zu einer klassischen Filialbank (Deutsche Bank)
und lässt Bargeld-Einzahlungen am Schalter zu — gegen Gebühr, aber verlässlich.
Du willst Konto und Rechnungsstellung in einem Tool, ohne Grundgebühr?
→ FINOM. Der Solo-Tarif kostet 0 € und hat Rechnungsstellung sowie Unterkonten mit eigener
IBAN an Bord.
Du arbeitest mit Steuerberater/DATEV oder wächst Richtung Team?
→ Qonto. DATEV-Anbindung ist in allen Tarifen dabei, inklusive dem kostenlosen Starter — und
die Team-Tarife wachsen mit.
Du willst viele Unterkonten zum Sortieren (Steuerrücklage, Projekte)?
→ Vivid Money Business. Der Schwerpunkt liegt auf Unterkonten („Pockets“) mit eigener IBAN,
Karten und Cashback.
Die vier Fragen, an denen sich alles entscheidet
Bevor du Tarife vergleichst, beantworte diese vier Fragen für dich. Danach bleiben von vier Anbietern meist nur noch ein oder zwei übrig — und der Rest ist Geschmackssache.
- Kommt Bargeld ins Haus? Wenn ja, brauchst du ein Konto mit Einzahlungsmöglichkeit. Reine Digital-Anbieter fallen dann raus — das lässt sich nicht nachrüsten.
- Wie viele Buchungen hast du im Monat? Unter 20 Buchungen ist ein 0-€-Tarif fast immer die günstigste Wahl. Ab etwa 50 Buchungen kippt die Rechnung: Dann ist ein Abo mit Freiposten billiger als Einzelabrechnung pro Überweisung.
- Schreibst du deine Rechnungen schon woanders? Wenn du ohnehin eine Buchhaltungssoftware nutzt, brauchst du die Rechnungsfunktion im Konto nicht und zahlst nicht dafür. Wenn nicht, spart sie dir ein zweites Abo.
- Arbeitest du mit einem Steuerberater? Dann entscheidet oft dessen System. Eine saubere DATEV-Anbindung spart der Kanzlei Arbeit — und dir Honorar.
FINOM — wenn Konto und Rechnung zusammengehören sollen
FINOM ist ein durchdigitalisiertes Geschäftskonto für Solo-Selbstständige und kleine Firmen. Die Tarifstruktur reicht vom kostenlosen Solo über Basic (ab ca. 8,99 € netto/Monat) und Smart (ab ca. 23,99 € netto/Monat) bis zu den Firmentarifen Pro und Grow. Kunden in Deutschland bekommen eine deutsche IBAN.
Der eigentliche Unterschied zu einem reinen Bankkonto: Rechnungsstellung ist eingebaut — Rechnung schreiben, versenden, Zahlungseingang zuordnen, alles an einem Ort. Dazu kommen Unterkonten mit eigener IBAN (für Steuerrücklagen oder Projektbudgets) und über 30 Integrationen, darunter DATEV, Lexware Office und sevDesk.
Die ehrliche Grenze: FINOM ist keine Bank mit Filiale, sondern ein E-Geld-Institut — Bargeld einzahlen geht nicht. Wer Bargeld annimmt, ist hier falsch. Auch Kredit oder Kontokorrentlinie darfst du nicht erwarten. Und: Die Listenpreise sind netto, auf der Rechnung kommt Umsatzsteuer obendrauf.
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Qonto — wenn Steuerberater oder Team mitspielen
Qonto ist der Anbieter mit der klarsten Wachstumsleiter: Für Selbstständige gibt es Starter (0 €), Basic (9 €), Smart (19 €) und Premium (39 €) pro Monat; darüber liegen Team-Tarife für mehrere Mitarbeitende. Der kostenlose Starter-Tarif ist erst seit Frühjahr 2026 im Angebot und funktioniert nach dem Pay-as-you-go-Prinzip: eine kleine Zahl SEPA-Überweisungen ist enthalten, jede weitere kostet Centbeträge, eine physische Karte gibt es gegen Aufpreis.
Stärke für alle, die mit einer Kanzlei arbeiten: Die DATEV-Anbindung ist in allen Tarifen dabei, auch im kostenlosen. Rechnungsstellung, Belegverwaltung und deutsche IBAN sind ebenfalls an Bord.
Die ehrliche Grenze: Auch bei Qonto ist Bargeld-Einzahlung nicht vorgesehen. Der Gratis-Tarif rechnet sich nur bei wenigen Buchungen — bei etwa 50 Transaktionen im Monat ist Basic günstiger. Und Qonto ist formal keine Vollbank, sondern ein Zahlungsinstitut, das mit einer Partnerbank arbeitet; Kredite oder ein Kontokorrent gibt es hier nicht wie bei der Hausbank.
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FYRST — wenn du Bargeld einzahlen musst
FYRST ist die digitale Geschäftskunden-Marke der Deutschen Bank — und damit das einzige Konto in diesem Vergleich, das an einem echten Filialnetz hängt. FYRST BASE ist für natürliche Personen (Freiberufler, Einzelunternehmer, Gewerbetreibende) mit 0 € Kontoführung ausgewiesen und enthält 50 beleglose Buchungen pro Monat, jede weitere kostet 0,19 €. FYRST COMPLETE liegt bei 10 €/Monat mit mehr Freiposten und einem Unterkonto, FYRST PREMIUM bei 24 €/Monat.
Der entscheidende Punkt ist das Bargeld: Einzahlungen sind über das Schalternetz möglich. Die uns vorliegenden Quellen nennen dafür rund 3 € (BASE) bzw. 2,50 € (COMPLETE/PREMIUM) je angefangene 5.000 €. Achtung: Die Angaben, wo genau und zu welchen Konditionen eingezahlt werden kann, gehen zwischen Anbieterseite und Vergleichsportalen auseinander — teils ist von Postbank- und Post-Filialen die Rede, teils von Automaten. Das ist der eine Punkt, den du vor der Eröffnung im Preis- und Leistungsverzeichnis nachlesen solltest, wenn Bargeld dein Hauptgrund ist.
Die ehrliche Grenze: FYRST ist ein Konto, keine Business-Software — eine integrierte Rechnungsstellung gibt es nicht, dafür brauchst du ein zusätzliches Tool. Die DATEV-Schnittstelle ist je nach Tarif eine kostenpflichtige Zusatzoption (rund 5 €/Monat) und nicht automatisch enthalten. Und die Oberfläche ist funktional, nicht schön.
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Vivid Money Business — wenn du dein Geld in Töpfe sortieren willst
Vivid ist eine in Berlin ansässige, BaFin-regulierte Neobank mit einem klaren Schwerpunkt: Unterkonten. Diese „Business Pockets“ haben jeweils eine eigene deutsche IBAN — praktisch, wenn du Umsatzsteuer- und Einkommensteuer-Rücklage, Projektbudgets und laufende Kosten sauber trennen willst, statt alles auf einem Konto zu vermischen. Der Einstiegstarif Free Start kostet 0 €; darüber liegen bezahlte Stufen (je nach Zahlweise ab etwa 7–9 €/Monat), die mehr Pockets, Karten, Zinskonto und Cashback freischalten. Rechnungsstellung ist je nach Tarif integriert, eine DATEV-Anbindung ist vorhanden.
Die ehrliche Grenze: Beim Thema Bargeld widersprechen sich die Quellen — manche Vergleichsportale beschreiben Einzahlungen über Einzelhandelspartner gegen eine prozentuale Gebühr, andere führen das Geschäftskonto ausdrücklich als „ohne Bargeld-Einzahlung“. Wir lösen das nicht auf: Plane Vivid nicht als Bargeld-Konto ein, und wenn du darauf angewiesen bist, frag vor der Eröffnung beim Anbieter nach. Außerdem ändert Vivid seine Tarifnamen und -zuschnitte vergleichsweise oft, und Support gibt es im Wesentlichen digital, nicht am Telefon.
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Vivid Money Business — Geschäftskonto mit Unterkonten und eigener IBANDeutsche IBAN, Business Pockets zum Trennen von Rücklagen und Projektbudgets, Karten und Ausgabenverwaltung. Einstiegstarif kostenlos.
Vivid Business ansehen →Die ausführliche Vergleichstabelle
Alle Kriterien im Detail — für alle, denen der Schnellüberblick oben nicht gereicht hat.
| Kriterium | FINOM | Qonto | FYRST | Vivid Business |
|---|---|---|---|---|
| Gedacht für | Solo-Selbstständige & kleine Firmen, digital | Freelancer bis Team, mit Steuerberater | Freiberufler & Gewerbetreibende mit Bargeld | Solo-Selbstständige & KMU, viele Unterkonten |
| Kostenloser Tarif | ✅ „Solo“ 0 € | ✅ „Starter“ 0 € (seit 2026) | ✅ „BASE“ 0 € für natürliche Personen | ✅ „Free Start“ 0 € |
| Weitere Tarife | Basic ab ca. 8,99 €, Smart ab ca. 23,99 €, dazu Pro/Grow (netto) | Basic 9 €, Smart 19 €, Premium 39 €, dazu Team-Tarife | COMPLETE 10 €, PREMIUM 24 € | Basic/Pro/Enterprise, je nach Zahlweise gestaffelt |
| Deutsche IBAN | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ |
| Bargeld einzahlen | ❌ nicht vorgesehen | ❌ nicht vorgesehen | ✅ am Schalter, ca. 3 € (BASE) bzw. 2,50 € je angefangene 5.000 € | ⚠️ Quellen widersprüchlich — nicht fest einplanen |
| Freiposten / Buchungskosten | je nach Tarif gestaffelt | Starter: wenige Überweisungen frei, danach ca. 0,20 €/Stück | BASE: 50 beleglose Buchungen frei, danach 0,19 €; COMPLETE 75, danach 0,08 € | je nach Tarif gestaffelt |
| Rechnungen im Konto schreiben | ✅ | ✅ | ❌ (externes Tool nötig) | ✅ (je nach Tarif) |
| Unterkonten mit eigener IBAN | ✅ je nach Tarif gestaffelt | ab Basic, gestaffelt | ab COMPLETE (BASE gegen Aufpreis), PREMIUM mehrere | ✅ Schwerpunkt, viele |
| Buchhaltungs-Anbindung | DATEV, Lexware Office, sevDesk u. a. | DATEV in allen Tarifen, auch im Gratis-Tarif | DATEV als kostenpflichtige Zusatzoption (ca. 5 €/Monat) | DATEV; weitere je nach Stand |
| Karte | je nach Tarif virtuell/physisch | Starter: virtuelle Karte, physische gegen Aufpreis | Debit Mastercard inklusive | Debitkarten, je nach Tarif mehrere |
| Filiale / Telefon | rein digital | rein digital | Filialnetz im Hintergrund | rein digital |
| Dahinter steht | E-Geld-Institut mit EU-Lizenz | Zahlungsinstitut mit Partnerbank | Deutsche Bank (Marke FYRST) | Berliner Neobank, BaFin-reguliert |
Preise sind gerundete Einstiegswerte, Stand Juli 2026, ohne Aktionen; bei FINOM und Qonto sind die Listenpreise netto angegeben. Tarifzuschnitte, Freiposten und Gebühren ändern sich bei Geschäftskonten häufig — prüf den aktuellen Stand und das Preis- und Leistungsverzeichnis beim Anbieter, bevor du eröffnest. Wo öffentliche Quellen sich widersprechen, haben wir das oben ausdrücklich gekennzeichnet statt eine Zahl zu behaupten.
Was „kostenlos“ bei Geschäftskonten wirklich heißt
Alle vier Anbieter werben mit einem Tarif für 0 €. Das stimmt auch — bezieht sich aber immer nur auf die monatliche Grundgebühr. Kosten entstehen an anderer Stelle:
- Buchungen über dem Freikontingent. Zwischen 0,08 € und 0,20 € pro Posten klingt nach nichts — bei 120 Buchungen im Monat sind es aber schnell mehr als ein Abo gekostet hätte.
- Physische Karte. Im Gratis-Tarif oft nur virtuell; die Plastikkarte kostet Aufpreis.
- Bargeld. Einzahlungen sind bei keinem Anbieter gratis, wo sie überhaupt gehen.
- Schnittstellen. Eine DATEV-Anbindung kann Teil des Tarifs sein — oder eine kostenpflichtige Zusatzoption. Genau hier unterscheiden sich Qonto und FYRST deutlich.
- Fremdwährung. Zahlungen außerhalb des Euro-Raums kosten bei allen digitalen Anbietern einen prozentualen Aufschlag.
Rechne deshalb nicht den Monatspreis, sondern deine Jahreskosten mit deinem echten Buchungsverhalten. Bei den meisten Solo-Selbstständigen mit 10–30 Buchungen im Monat gewinnt der Gratis-Tarif — aber eben nicht bei allen.
Worauf du beim Wechsel achten solltest
- Erst zählen, dann vergleichen. Wie viele Überweisungen und Lastschriften hast du im Monat wirklich? Genau daran entscheidet sich, ob ein 0-€-Tarif günstig bleibt oder über Einzelposten teurer wird als ein 9-€-Abo.
- Bargeld ist das K.-o.-Kriterium. Wenn du regelmäßig Bares annimmst, fallen die reinen Digital-Anbieter praktisch weg — das lässt sich später nicht nachrüsten.
- Netto oder brutto? Digitale Anbieter weisen Monatspreise gern netto aus. Rechne die Umsatzsteuer dazu, sonst vergleichst du Äpfel mit Birnen. (Als Kleinunternehmer nach §19 UStG kannst du die Vorsteuer nicht ziehen — dann ist der Bruttopreis dein echter Preis.)
- Alle Lastschriften umziehen. Versicherungen, Software-Abos, Finanzamt-Lastschrift: Lass das alte Konto ein bis zwei Monate parallel laufen, bis wirklich nichts mehr eingeht.
- Buchhaltung mitdenken. Ein Konto, das sauber in deine Buchhaltung exportiert, spart dir jeden Monat Stunden. Welche Software dazu passt, steht in unserem Buchhaltungssoftware-Vergleich.
- Kontoauszüge aufbewahren. Vor der Kündigung des alten Kontos alle Auszüge des laufenden und der vergangenen Jahre exportieren — du brauchst sie für die Einnahmenüberschussrechnung und im Zweifel bei einer Prüfung.
Noch am Anfang — oder unsicher bei §19?
Ob du Kleinunternehmer bleiben kannst, rechnest du in zwei Minuten aus. Und der Steuer-Kompass erklärt EÜR, UStVA und §19 verständlich — mit fertigen Vorlagen, einmalig statt monatlich.
Kleinunternehmer-Rechner → Steuer-Kompass ansehen →Häufige Fragen
Brauche ich als Selbstständiger zwingend ein Geschäftskonto?
Gesetzlich vorgeschrieben ist es für Einzelunternehmer und Freiberufler nicht — für Kapitalgesellschaften wie GmbH oder UG dagegen schon. Praktisch spricht trotzdem fast alles dafür: Viele Banken untersagen die geschäftliche Nutzung eines Privatkontos in ihren AGB, und die saubere Trennung macht deine Einnahmenüberschussrechnung und eine mögliche Betriebsprüfung erheblich einfacher.
Welches Geschäftskonto ist wirklich kostenlos?
Alle vier hier verglichenen Anbieter haben einen Tarif ohne Grundgebühr: FINOM „Solo“, Qonto „Starter“, FYRST „BASE“ für natürliche Personen und Vivid „Free Start“. Kostenlos heißt aber nur „keine monatliche Grundgebühr“ — Einzelbuchungen über dem Freikontingent, physische Karten, Bargeld-Einzahlungen oder Zusatzoptionen wie eine DATEV-Schnittstelle können extra kosten. Rechne mit deiner eigenen Buchungszahl nach. Stand: Juli 2026, ohne Gewähr.
Bei welchem dieser Konten kann ich Bargeld einzahlen?
Von den vier ist FYRST der klare Fall: Als Marke der Deutschen Bank sind Einzahlungen über das Schalternetz möglich, gegen eine Gebühr je angefangene 5.000 €. FINOM und Qonto sehen Bargeld-Einzahlungen nicht vor. Bei Vivid widersprechen sich die Quellen — plane es dort nicht fest ein und frag im Zweifel beim Anbieter nach.
Bekomme ich bei diesen Anbietern eine deutsche IBAN?
Ja, alle vier geben für den deutschen Markt eine deutsche IBAN (DE) aus. Das ist relevant, weil manche Geschäftskunden, Vermieter oder Behörden bei ausländischen IBANs immer noch Nachfragen stellen oder Lastschriften ablehnen — obwohl das innerhalb des SEPA-Raums eigentlich nicht zulässig ist.